Aschermittwochsgedanken

Am 26. Februar 2020Von Eveline Renell In Allgemein

Berge von Naschzeug und Berge von Plastik

Die Tüten auf dem Tisch stellen die Beute des Karnevalsumzuges in einem Dorf mit 2400 Einwohnern dar. Wahrscheinlich als Reaktion auf elterliche Einwände ist weniger Süßes als Salziges dabei. Meine beiden Enkel wohnen direkt an der Umzugsstrecke. Sie brauchten nur einen großen Beutel aufzuhalten oder sich kaum drei Meter weit zu bewegen.
Hat dieser Artikel etwas mit Biebertal zu tun?
Übertreibungen gibt es überall. Wäre es nicht besser, einen Teil des für die „Kamelle“ verwendeten Geldes gemeinnützigen Organisationen zu Gute kommen zu lassen?

Eine gute Idee hatten die Landfrauen desselben Dorfes. Sie warfen Blumensamenmischungen. Aber gleich vier Tüten für einen Haushalt? Auch hier wieder viel Übertreibung. Ich hoffe, dass nicht alles im Müll landet.

Bei regnerischem Wetter macht es natürlich Sinn, alles mit wasserfester Umhüllung zu werfen. Doch, liebe Fastnachter, ich wünsche mir, dass auch ihr euch nach Alternativen umseht und vor allem viel weniger vom Wagen runter werft!

Fotos: Ulrike Scherdin

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